Kunst und Kritik: Dieter Nuhr spricht über Wandel, Werte und persönliche Freiheit

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von KunstWerte!

In dieser spannenden Episode begrüße ich, Sabine Felderhoff, den vielseitigen Künstler und Kabarettisten Dieter Nuhr.

Gemeinsam tauchen wir in die tiefgründigen Reflexionen Nuhrs über seine Zeit während Corona ein, in der er die Ruhr und das Ruhrgebiet fotografisch entdeckte und über seine Kindheit in Wesel und später in Düsseldorf, die kulturelle Revolution des Fernsehens in den 70er und 80er Jahren und seine lehrreiche Beziehung zu seinem älteren Bruder erzählt.

Dieter teilt seine Ansichten über den geringen Einfluss der Erziehung auf die Entwicklung von Kindern und die angeborenen Eigenschaften, die uns prägen.

Wir erfahren, wie Nuhrs kreative Freiheit durch seine finanzielle Unabhängigkeit entsteht und warum er glaubt, dass viele Künstler aus Angst vor Veränderungen in einem Stil verharren. Er gibt Einblicke in seine künstlerischen Prozesse, von der Fotografie bis zur Malerei, und spricht über die Bedeutung von Ordnung und Planung in seiner Arbeit.

Nuhr diskutiert auch die zunehmende Politisierung der Kunstszene und die Herausforderungen der postkolonialen Ideologie.

Dieter und ich sprechen über die gesellschaftlichen Entwicklungen, die Rolle der Medien und den Einfluss von globalen Perspektiven auf künstlerisches Schaffen. Abschließend teilt Dieter seine Gedanken über die Bedeutung der kulturellen Bildung, den internationalen Austausch seiner Werke und seine karitativen Engagements.

Freut euch auf eine inspirierende und facettenreiche Unterhaltung mit tiefen Einblicken in die Gedankenwelt eines kreativen Multitalents. Viel Spaß beim Zuhören!

Timestamps

00:00 Dieter Nuhr diskutiert Gesellschaft, Vorlieben, Persönliches.

08:48 Umbrüche und Kulturveränderungen durch Fernsehen und Geschichte.

15:27 Stilistische Freiheit durch finanzielle Unabhängigkeit erreicht.

22:07 Lebensglück basiert weniger auf ökonomischem Erfolg.

24:11 Deutsche Debattenkultur sieht moralische Einseitigkeit vor.

30:54 Kontroverse um postkoloniale Fotografie-Ausstellung in Mannheim.

35:16 Kolonialismus kritisieren ignoriert andere historische Unterdrückungen.

42:04 Probleme mit fehlerhaftem Auto-Assistenzsystem.

50:21 Ordnung ist entscheidend für künstlerischen Erfolg.

54:47 Abstraktionsebene hinzufügen, Menschen zeichnen anstatt fotografieren.

57:18 Bevorzugt schlichte Farben statt überbunter Welt.

01:04:48 Neue Technologien nötig gegen CO2, nicht Verzicht.

01:09:03 Liebe zu Asien geprägt durch Hesse, Rushdie.

01:13:45 Dank für Gespräch, wünschen schönen Tag.

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